Plattdeutsche Kurzgeschichten - Frieslandstern

Ihr Familienhotel an der wunderschönen Nordsee

Die Idee fürs neue Buch kam im Krankenhaus: Ursula Schlüter aus Schortens hatte bereits Erfahrung mit dem Schreiben von Büchern. 2015 erschien ihr Marmeladenkochbuch „Süßes Finale“, 2018 folgte „Zauberhafte Backwerke und Fruchtaufstriche“. Nun, drei Jahre später, hält die 74-jährige Schortenserin ihr drittes Buch in Händen. Dieses Mal ist es kein Kochbuch, sondern eine Kurzgeschichtensammlung mit plattdeutschen Texten, berichtet die Nordwest-Zeitung. Im Krankenhaus war ihr ein Buch des plattdeutschen Geschichtenerzählers Gerd Spiekermann in die Hände gefallen. Nachdem sie das gelesen hatte, entschloss sie sich, ihre eigenen Geschichten in die Tastatur zu tippen.

„Van Öllernhuus bis achtern Diek und anner Belevnisse“

Der plattdeutsche Titel „Van Öllernhuus bis achtern Diek und anner Belevnisse“ (übersetzt etwa „Vom Elternhaus bis zum Deich und weitere Erlebnisse“) deutet die Vielfalt der insgesamt 29 Kurzgeschichten bereits an. Ursula Schlüter erzählt Selbsterlebtes, Erinnerungen aus ihrer Kindheit im alten Schortens, berichtet aber auch von jüngeren Erlebnissen, etwa im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie. Vor allem versucht die 74-Jährige aber eine heitere Note in ihren Geschichten zu bekommen, mit Geschichten aus der Schule, von Weihnachts- und Silvesterfeiern oder auch familiären Anekdoten. Das Buch ist in einer kleinen Auflage erschienen und in Heidmühle in der Bücherstube am Rathaus erhältlich. Außerdem verkauft Schlüter es direkt an ihrer Haustür in Schortens, Lebensborner Weg 64. Es kostet 12,50 Euro.

18 Meter hohe Mühle in Schortens

Mit dem Besuch in der Bücherstube beim Rathaus können Leseinteressierte gleich einen Spaziergang in Schortens selber anschließen. Denn die Stadt ist nach Varel die zweitgrößte Stadt in unserem Landkreis Friesland und liegt von unserem Familienhotel Frieslandstern in der Gemeinde Wangerland etwa 30 Auto-Minuten südlich entfernt. Die Strecke lohnt sich allerdings. Vor allem die 1746 errichtete Accumer Mühle im Stadtteil Accum ist einen Besuch wert. Die Mühle misst bis zur Oberkante der Kappe rund 18 Meter, der Durchmesser des Flügelkreuzes beträgt etwa 22 Meter. Der ehrenamtliche Arbeitskreis Accumer Mühle betreibt das vollfunktionstüchtige Gebäude und lädt dort zu Besichtungen ein.

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