Spijöök – ein Museum voller Seemansgarn - Frieslandstern

Ihr Familienhotel an der wunderschönen Nordsee

Ein russisches Atom-U-Boot, die Kontinental-Sperre oder ein Einweg-U-Boot: Das Spijöök-Museum in Varel gehört aufgrund seiner bemerkenswerten Ausstellungsstücke zu den beliebtesten Ausflugszielen in unserem Landkreis Friesland. Von unserem Familienhotel Frieslandstern aus sind Sie und ihre Familie in knappen 40 Minuten per Auto eingetroffen – und können sich nicht nur den handfesten Exponaten des Museums widmen, sondern zugleich auch all dem Seemansgarn, das sich noch zusätzlich in den Räumen des Museums am Kohlhof 5 in Varel befindet. Übrigens: Das Museum befindet sich direkt neben dem Bahlsen Outlet in Varel.

Exponate aus aller Welt im Spijöök-Museum

Die Forscher des Spijöök-Museums begeben sich Jahr für Jahr auf Expeditionen, um neue Exponate aus weit entfernten Winkeln der Welt zu holen. So bleibt die Ausstellung frisch und mehrmalige Besuche lohnen sich. Die neuen Exponate haben aber noch andere Auswirkungen. In den vergangenen Jahren führten die Forschungen dazu, dass Bestandteile der Vareler und der Friesischen Geschichte überarbeitet werden mussten. Obwohl solche Auswirkungen natürlich längst nicht bei allen Exponaten der Fall sind, werfen sie doch bemerkenswerte Schlaglichter auf die bisweilen skurrile Vergangenheit der Friesischen Küste.

Vom Atom-U-Boot zur Kontinentalsperre

Eines der bedeutsamsten Exponate des Spijöök-Museums ist das russische Atom-U-Boot „Schutka“. So beeindruckend der Anblick ist, so skurril ist die Herkunftsgeschichte. Nach eigener Aussage des Museums wechselte das U-Boot durch Tausch den Besitzer. Auf einem U-Boot-Flohmarkt in Wladiwostok wurde das U-Boot eingetauscht, gegen einen gebrauchten VW Golf II und zwei Flaschen Wodka. Es ist übrigens nicht das einzige U-Boot in der Ausstellung. Ein anderes, ein Einweg-U-Boot, wurde speziell für das Wattenmeer konstruiert. Es kann abtauchen, aber nicht wieder auftauchen. Nach der Fahrt ließen die Forscher das U-Boot einfach auf den Grund des Meeres fallen. Als dann die Ebbe kam und sich das Wasser zurückzog, zogen sie das U-Boot über den Schlick zurück ans Ufer.

An eine viel frühere Zeit, als an U-Boote noch nicht zu denken war, erinnert die Kontinentalsperre. Die geht auf Napoleon Bonaparte zurück. Im Jahr 1806 verhängte Napoleon eine Auslaufsperre an der gesamten Nordseeküste. Jedes Schleusentor wurde per Vorhängeschloss dicht gemacht. Clever wie die Vareler waren, bauten sie allerdings einen Schlüssel nach. So konnten sie trotzdem weiter aufs Meer hinaus fahren. Auch das ist Teil der Friesischen Geschichte, die Sie und Ihre Familie bei Ihrem Urlaub in unserem Familienhotel Frieslandstern erleben können.

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